Trampolinturnen in Aschendorf


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Kein Ruhr-Cup 2012 ... Ohne Helfer kein Wettkampf - das ist eins der Gesetze im Sport. 2012 trifft diese Aussage auch auf den Ruhr-Cup zu - die Organisatoren sehen sich außer Stande, die Veranstaktung stattfinden zu lassen.
"Wir mussten bei LTV-Pokal feststellen, dass wir deutlich weniger Helfer haben, als in den vegangenen Jahren", berichtet Ralf Schutz, Wettkampfbeauftragter des Technischen Komitees und Organisator des Ruhr-Cups. "Deshalb haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, denn Wettkampf 2012 ausfallen zu lassen. es ist einfach nicht zu stemmen."
Damit fällt auch die erste Qualifikation für EM und JEM aus. (Quelle: DTB-Online.de)

Trampolin-Nachwuchs mit toller Bilanz ... Wieder mit viel Licht und einem goldenen Abschluss verlief auch der letzte Tag der WACG im Trampolinturnen in Birmingham. Insgesamt holten die Youngsters des DTB auf dem Tuch dreimal Gold, dreimal Silber sowie zehn Finalplätze. Aus deutscher Sicht ist dies die bisher beste Bilanz bei einer Jugend-WM.
Ein herausragendes Einzelfinale sprang zum Abschluss noch einmal für Oliver Amann heraus. Trotz eines Fehlers beim letzten Sprung erzielte er einen hervorragenden vierten Rang. Teamkamerad Jochen Redekop überzeugte ebenfalls mit einer tollen Kür und dem elften Rang in der AK 17/18. Leider mussten Leonie Adam und Rick Nadler hingegen ihre Übung vorzeitig beenden.
Im Synchronwettbewerb überzeugten Fabian Vogel und Matthias Pfleiderer mit einer sensationellen Finalkür und Gold. Mit 47,5 Punkten lag das Duo uneinholbar vor Bulgarien und Frankreich. Zuvor hatten Lars Weiland und Marcus Sickmöller den Finaleinzug mit einer sehr guten Leistung nur um 0,2 Punkte verpasst.
Bereits am dritten Tag konnten die deutschen Athleten noch einmal Medaillen nachlegen. Fabian Vogel überraschte bei den Einzelstartern 15/16 und erkämpfte sich eine kaum für möglich gehaltene Silbermedaille. Matthias Pfleiderer mit Platz 5 und Silva Müller auf dem siebten Rang rundeten fantastische drei Finaleinzüge im Einzel ab.
Das zweite Silber kam aus den Reihen der Synchronturnerinnen. Im Synchronwettbewerb der AK 13/14 holten Mona Weiler und Phyllis Lensker die nächste Medaille. Um ein Haar wäre es sogar Gold geworden: Nur ein Zehntel trennte das deutsche Paar nach einer Wahnsinnsübung von den Siegern aus Japan. Zuvor hatte Maibritt Radloff im DMT Einzel einen guten 16. Rang erturnt.
Leider patzten die Synchronpaare Tom Nowak und Luca Cyron sowie Tabea Komaromi und Santina Wübbelmann sowie die Einzelstarter Marcus Sickmöller und Lars Weiland.
Am zweiten Wettkampftag war es das Synchronpaar Carmen Schneider und Aileen Rösler, das aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit dem Gewinn des Weltaltersklassentitels heraus stach. 43,10 Punkte bedeuten den Sieg in der Synchronkonkurrenz der AK 11/12 vor Großbritannien und Japan.
Schon der erste Tag hatte tolle Erfolge für die DTB-Athleten bereit gehalten und für einen Motivationsschub im deutschen Lager gesorgt. Oliver Amann und Rick Nadler gewannen im Synchron mit 45,00 Punkten Gold vor dem Duo aus Frankreich und Australien. Ebenso klasse waren die Leistungen von Carmen Schneider, die im Einzelwettbewerb der AK 11/12 nur der Japanerin Mito unterlegen war. Diese Silbermedaille rundete Trainingskameradin Aileen Rösler mit einem tollen vierten Rang ab. Stark auch der 10. Platz im Synchronwettbewerb der AK 17/18 durch Silva Müller und Leonie Adam.
Insgesamt war ein beeindruckendes Feld von über 900 Sportlern aus 42 Ländern bei den World Age Group Competitions (WACG) gemeldet. (Quelle: DTB-Online.de)

WM-Gold im Synchron ... Die deutschen Damen Anna Dogonadze und Jessica Simon sind Weltmeisterinnen im Sychronturnen. Sie behielten im Finale die Nerven und gewannen vor Kanada und Groß-Britannien. Außerdem holte Dogonadze (MTV Bad Kreuznach) die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012.

Gold-Mädels: Jessica Simon und Anna Dogonadze (Quelle: FIGmedia)
"Das ist der absolute Wahnsinn", selbst der Bundestrainer Michael Kuhn konnte sich nicht mehr zurückhalten, als das Finale im Synchronwettbewerb der Weltmeisterschaft in Birmingham beendet war. Die beiden Siegerinnen Anna Dogonadze und Jessica Simon fielen sich glücklich in die Arme und konnten es ebenfalls kaum fassen. Sie gewannen vor den Kanadierinnen Rosannagh MacLennan und Karen Cockburn und den Britinnen Katherine Driscoll und Amanda Parker. Zuvor hatten von acht Nationen im Endkampf fünf ihre Übungen vorzeitig beenden müssen - die Deutschen zeigten jedoch Nervenstärke. Mit 48,100 Punkten standen sie am Ende ganz oben auf dem Treppchen, die Kanadierinnen folgten mit 47,600, die Britinnen mit 47,000 Punkten.

Schon viele Jahre hat das deutsche Team so einen Erfolg im Sychron nicht mehr erreicht. "Und besonders bei dieser so stark besetzten Weltmeisterschaft ist der erste Platz unbeschreiblich", freute sich der Cheftrainer. Auch das Ticket für die World-Games, den Olypmischen Spielen für nicht-olympische Sportarten, hat Deutschland damit gelöst.

Dogonadze auch im Einzel erfolgreich
"Ich bin sehr zufrieden mit meinem sechsten Platz bei der starken Konkurrenz", so Dogonadze nach dem Einzelfinale. Die Mannschaft der Damen zog ebenfalls ins Finale ein - eine "Wahnsinnsleistung", wie Cheftrainer Michael Kuhn betonte. "Bei so einer qualitativ hochwertigen WM verdient das wirklich Hochachtung." Leider führte hier ein Abbruch von Lara Hünighake für zu wenig Punkte und die Mannschaft beendete das Finale auf Rang fünf.
Stehlik sichert Chance auf Olypmpia-Qualifikation bei den Herren
Die deutschen Männer mussten in der Qualifikation stark kämpfen: Sowohl der deutsche Meister Karsten Kuritz (TSB Schwäbisch Gmünd) als auch der mit großen Hoffnungen gestartete Martin Gromowski (MTV Bad Kreuznach) brachen ihre Kür ab und vergaben die Chance auf einen Olympia-Startplatz. Damit verpasste auch das deutsche Männer-Team den Einzug in das WM-Finale. Die letzten Hoffnungen auf den Einzug in die zweite Qualifikationsrunde für London 2012 lagen bei Henrik Stehlik (TGJ Salzgitter). Er erreichte knapp die zweite Olympiaqualifikation Mitte Januar für Deutschland. "Ich kann mir die Abbrüche der beiden Herren nicht erklären. Sie sind psychisch und physisch topfit ins Rennen gegangen", erklärte Michael Kuhn im Anschluss. "Nun muss Deutschland im Januar zeigen, was es kann."
Direkt für Olympia qualifizieren sich nur die besten acht Athletinnen und Athleten der Quali-Wettkämpfe der WM. Alle Athleten, die in der bereinigten Qualifikations-Rangliste auf den Plätzen 9 bis 21 einkommen, erhalten eine zweite Olympia-Chance im Januar 2012 in London.
Die einzige deutsche Starterin im Doppel-Mini-Tramp, Christian Jansen, erreichte in der Qualifikation Rang 15 und sicherte Deutschland damit ein Ticket zu den World-Games.
Auch die deutschen Herren im Synchronfinale
Daniel Schmidt und Dennis Luxon erreichten im Synchronfinale der Herren einen sehr guten vierten Platz. Der Cheftrainer dazu: "Wir haben vier von sechs Finals besetzt und uns dort gegen starke Konkurrenz durchgesetzt, das ist eine gute Leistung und damit können wir zufrieden sein."
(Quelle: DTB-Online)

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Aktualisiert am 16 Jan 2012

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